Yakov Springer

Yakov Springer (* 1921 in Polen; † 6. September 1972 in Fürstenfeldbruck) war ein israelischer Kampfrichter, der bei der Geiselnahme von München durch palästinensische Terroristen ermordet wurde.
Springer wuchs in Polen auf und floh im Alter von 18 Jahren in die Sowjetunion, nachdem deutsche Truppen im September 1939 sein Heimatland überfallen hatten. Während er den Zweiten Weltkrieg in Moskau überlebte, wurde seine gesamte Familie – Brüder, Schwestern, sein deutschstämmiger Vater und seine Mutter – ermordet. Einzelnen Berichten zufolge lebte Yakov Springer ab 1940 im Warschauer Ghetto; bei dessen Errichtung befand er sich jedoch bereits in der sowjetischen Hauptstadt.
In Moskau lernte er seine spätere Frau Rosa kennen. Nach dem Krieg zog er mit ihr nach Warschau, wo er – als einziger Jude seiner Generation – die Sportakademie besuchte. Anschließend hatte er eine Position im polnischen Sportministerium inne, ehe er 1957 mit seiner Frau und zwei Kindern nach Israel übersiedelte. Hier war er als Pionier im Bereich des Gewichthebens tätig. Er arbeitete sowohl als Trainer als auch als Kampfrichter. In der letztgenannten Funktion wurde er zu den Olympischen Sommerspielen 1964 und 1968 eingeladen.
Als bekannt wurde, dass er auch bei den Olympischen Spielen in München eingesetzt werden sollte, kämpfte er nach Angaben seiner Tochter Mayo mit gemischten Gefühlen. Einerseits konnte er nicht vergessen, dass die Deutschen seine Familie ausgelöscht hatten, andererseits empfand er seine Teilnahme an den Spielen als symbolische Geste des Widerstandes und des Triumphes, da es den Nationalsozialisten nicht gelungen war, auch ihn zu töten.
In den frühen Morgenstunden des 5. September 1972 drangen palästinensische Terroristen der Organisation Schwarzer September in das Quartier der israelischen Mannschaft ein und töteten den Trainer Mosche Weinberg und den Gewichtheber Josef Romano. Sie nahmen Springer und acht weitere Mitglieder der israelischen Delegation als Geiseln. Bei dem missglückten Befreiungsversuch auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck starb Springer im Alter von 51 Jahren durch die Waffe eines Geiselnehmers.
Meldungen der New York Times, wonach Springer und der Kampfrichter Yossef Gutfreund als heimliche Sicherheitskräfte der israelischen Mannschaft in München fungiert hätten, wurden später von israelischen Vertretern des IOC zurückgewiesen.

Anders Lund Hoyer

Stand: 12. August 2011
Anders Lund Hoyer (* 4. September 1983 in Odense) ist ein dänischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler.
Hoyer begann seine Karriere als Hallen-Volleyballer 1998 bei DHG Odense. 2003 wurde er mit dem Verein dänischer Meister. Im gleichen Jahr spielte er als Beachvolleyballer mit Jakob Møller Sørensen bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Saint-Quay-Portrieux. Ein Jahr später entschied er sich endgültig für das Spiel im Sand.
Seit 2006 bildet Hoyer ein Duo mit Bo Søderberg. Bei der Europameisterschaft 2008 in Hamburg unterlagen die Dänen in der zweiten Hauptrunde den Deutschen Matysik/Uhmann und mussten sich schließlich auf der Verlierer-Seite den Schweizern Heuscher/Heyer geschlagen geben. Anschließend kamen sie bei zwei Open-Turnieren in die Top Ten. Bei der Weltmeisterschaft 2009 kamen sie als Gruppenzweite in die erste Hauptrunde und verloren dort gegen die Esten Kais/Vesik. Außerdem wurden sie 2008 und 2009 dänischer Meister. Das nächste WM-Turnier 2011 in Rom endete für Søderberg/Hoyer erst im Viertelfinale gegen die Letten Pļaviņš/Šmēdiņš.

Gouverneurswahl in New York 1807

Die Gouverneurswahl in New York von 1807 fand im April 1807 statt, wo der Gouverneur und der Vizegouverneur von New York gewählt wurden.
Morgan Lewis trat mit seiner eigenen Fraktion in der Demokratisch-Republikanischen Partei zu Wiederwahl an. Sein Vizegouverneurskandidat war Thomas Storm. Für die Gegenseite trat Daniel D. Tompkins mit John Broome an, beide aus der Clintonian Fraktion in der Demokratisch-Republikanischen Partei.
1777 | 1780 | 1783 | 1786 | 1789 | 1792 | 1795 | 1798 | 1801 | 1804 | 1807 | 1810 | 1811 | 1813 | 1816 | 1817 | 1820 | 1822 | 1824 | 1826 | 1828 | 1830 | 1832 | 1834 | 1836 | 1838 | 1840 | 1842 | 1844 | 1846 | 1847 | 1848 | 1850 | 1852 | 1854 | 1856 | 1858 | 1860 | 1862 | 1864 | 1866 | 1868 | 1870 | 1872 | 1874 | 1876 | 1879 | 1882 | 1885 | 1888 | 1891 | 1894 | 1896 | 1898 | 1900 | 1902 | 1904 | 1906 | 1908 | 1910 | 1912 | 1914 | 1916 | 1918 | 1920 | 1922 | 1924 | 1926 | 1928 | 1930 | 1932 | 1934 | 1936 | 1938 | 1942 | 1946 | 1950 | 1954 | 1958 | 1962 | 1966 | 1970 | 1974 | 1978 | 1982 | 1986 | 1990 | 1994 | 1998 | 2002 | 2006 | 2010

César 1987

Die zwölfte Verleihung der Césars fand am 7. März 1987 im Palais des congrès de Paris statt. Präsident der Verleihung war der Schauspieler Sean Connery. Ausgestrahlt wurde die Verleihung, die von Michel Drucker, Michel Denisot, Pierre Tchernia und Henry Chapier moderiert wurde, vom öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Antenne 2, dem heutigen France 2.

Thérèse – Regie: Alain Cavalier
Alain Cavalier – Thérèse
Daniel Auteuil – Jean Florette (Jean de Florette)
Sabine Azéma – Mélo
Pierre Arditi – Mélo
Emmanuelle Béart – Manons Rache (Manon des sources)
Isaac De Bankolé – Black Mic-Mac
Catherine Mouchet – Thérèse
Die Frau meines Lebens (La Femme de ma vie) – Regie: Régis Wargnier
Camille de Casabianca und Alain Cavalier – Thérèse
Herbie Hancock – Um Mitternacht (Autour de minuit)
Pierre Guffroy – Piraten (Pirates)
Anthony Powell – Piraten (Pirates)
Philippe Rousselot – Thérèse
Michel Desrois, William Flageollet, Claude Villand und Bernard Leroux – Um Mitternacht (Autour de minuit)
Isabelle Dedieu – Thérèse
La Goula – Regie: Roger Guillot
Christian Blondel – Betty Blue – 37,2 Grad am Morgen (37° 2 le matin)
Der Name der Rose, Frankreich/Italien/Bundesrepublik Deutschland– Regie: Jean-Jacques Annaud
Bester Film | Beste Regie | Beste Hauptdarstellerin | Bester Hauptdarsteller | Beste Nebendarstellerin | Bester Nebendarsteller | Beste Nachwuchsdarstellerin | Bester Nachwuchsdarsteller | Bestes Erstlingswerk | Bestes Original-Drehbuch | Bestes adaptiertes Drehbuch | Filmmusik | Szenenbild | Kostüme | Kamera | Schnitt | Ton | Bester ausländischer Film | Bester Animationsfilm | Kurzfilm | Dokumentarfilm | Ehrenpreis
1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016

Jüdischer Friedhof (Parkfriedhof Huttrop)

Der Jüdische Friedhof auf dem Parkfriedhof befindet sich auf dem Essener Parkfriedhof im Stadtteil Huttrop.

Schon im Mittelalter lebten Juden in Essen. Im 19. und vor allem im frühen 20. Jahrhundert wuchs die jüdische Bevölkerung erheblich an.
Der jüdische Begräbnisplatz liegt im Südwesten des Huttroper Parkfriedhofs und wird seit 1931 bis heute genutzt. Derzeit sind 335 Grabsteine vorhanden. Ein Gedenkstein erinnert an die Verfolgungen während der Zeit des Nationalsozialismus. Gesondert aufgestellt sind im nördlichen Bereich etwa 36 Grabsteine des älteren ehemaligen jüdischen Friedhofs in der Lazarettstraße. Die Trauerhalle in der angrenzenden Schulzstraße entstand 1931 im Zusammenhang mit der Anlage des Friedhofs. Sie wurde vom Essener Architekten Hermann Finger entworfen und von den Architekten Ernst Knoblauch und Eberhard Haakshorst nach dem Zweiten Weltkrieg verändert. Seit 1986 steht sie unter Denkmalschutz. Der Friedhof ist umzäunt und mit Stacheldraht gesichert.
51.4488888888897.0502777777778Koordinaten: 51° 26′ 56″ N, 7° 3′ 1″ O

Johann Briesmann

Johann Briesmann (auch Brießmann, Brismann, Prysmann, sorbisch Jan Brězan; * 31. Dezember 1488 in Cottbus; † 1. Oktober 1549 in Königsberg) war ein deutsch-sorbischer evangelischer Theologe des 16. Jahrhunderts und Reformator.
Briesmann entstammte einer angesehenen Familie, sein Großvater war zweiter Bürgermeister in seiner Geburtsstadt. Zunächst wurde er um 1510 Franziskaner und immatrikulierte sich 1518, unter dem Rektorat Konrad Wimpinas, in der Universität Frankfurt an der Oder. Im Januar 1520 wechselte er an die Universität Wittenberg, wo er unter dem Einfluss Martin Luthers, im Oktober 1521 zum Litzentaten der Theologie, am 1. Februar 1522 zum Doktor der Theologie promovierte und damit am 2. Februar 1522 einen Sitz in der Theologischen Fakultät der Universität erhielt.
Im Rahmen der Wittenberger Bewegung wurden die Franziskaner durch den Rat der Stadt aus Wittenberg ausgewiesen. Dazu kehrte er nach Cottbus zurück, hatte aber mit seinen Ordensbrüdern schwere Kämpfe wegen der Mönchsgelübde auszustehen. Seinen Standpunkt legte er in dem Sendschreiben „Unterricht und Ermahnung“ dar, das er in Wittenberg drucken ließ. Aufgrund dieser Streitigkeiten kehrte er Ende 1522, durch Vermittlung Georg Spalatins und auf Intervention Luthers nach Wittenberg zurück.
Wieder war es Luther, der Briesmann 1523 dem Hochmeister des Deutschen Ordens Albrecht I. von Brandenburg-Ansbach, als Prediger am Dom in Königsberg empfahl. Mit dem Einverständnis Georg von Polenz begann er Ende Juni seine Reise in das preußische Königsberg und hielt am 27. September 1523 seine erste Predigt im reformistischen Sinne und erlangte das volle Vertrauen von Polentz der in der Folge sein nächster Mitarbeiter wurde.
Seine Predigten waren geistvoll, ernst und auf das Wesen des Evangelium, die Rechtfertigung des Sünders vor Gott, gerichtet. Damit andere Prediger eine Anleitung für die reformistischen Grundlagen erhielten, stellte er 110 Thesen, die „Flosculi de homine interiore et exteriore, fide et operibus“ auf, die entscheidend zum Durchbruch der Reformation in Preußen beitrugen, in der Anlehnung an Luthers Traktat von der Freiheit eines Christenmenschen. Verstärkt wurde die durch ihn initiierte Bewegung, als Paul Speratus 1524 als Schlossprediger nach Königsberg berufen wurde und Johann Poliander 1525 an die Altstädter Kirche in Königsberg berufen wurde.
Als Albrecht am 8. April 1525 in Krakau den Huldigungseid ablegte, wurde Preußen evangelisch. Nun fiel Briesmann die Arbeit zu, eine neue Kirchenordnung aufzustellen, er ließ zahlreiche Predigten als Traktate drucken und wirkte auch dadurch stark auf die Gemeinden ein. Er hatte am 12. Juni 1525 Elisabeth Sackheim geheiratet, Abtissin des Marienklosters in Löbenicht bei Königsberg. Aber nicht theologisch agierte Briesmann; als er die Ehe einging, war er der erste verheiratete Prediger in Preußen.
Seine vielfältigen Engagements und als Vertrauter des Herzogs Albrecht, wurde er Mitglied dessen Regierungskollegiums. Als dieser half er seinem Herzog, gemeinsam mit Andreas Knopke 1527 die Reformation in Riga und Livland durchzusetzen. Dazu reiste er im Oktober 1527 mit seiner Familie nach Riga und verfasste hier seine bedeutende Schrift von der „kurzen Ordnung des Kirchendienstes samt einer Vorrede von Ceremonien“, in der er sich an die Königsberger Ordnung teilweise wörtlich anschloss. Der grundsätzliche Teil war hochdeutsch, die Ausführungsbestimmungen waren niederdeutsch geschrieben.
Als er vier Jahre in Livland gewirkt hatte kehrte er 1531 nach Königsberg als Pfarrer an den Dom zurück. Gemeinsam mit Speratus und Poliander führte er zunächst einen erbitterten Kampf gegen die Schwarmgeisterei des Kaspar Schwenckfeld. Sein Wirken wurde auch in anderen deutschen Städten anerkannt. So wollte ihn die Universität Rostock als Professor und Superintendent berufen. Jedoch lehnte er diese Berufung ab und widmete aber zum Dank der Fakultät 2 Predigten aus dem 4. Kapitel Genesis. Vielmehr war er an der Ordnung und Festigung des evangelischen Gottesdienstes in seiner Gemeinde interessiert.
Als 1544 eine neue Kirchenordnung nötig wurde, arbeitete er diese als „Ordnung vom äußerlichen Gottesdienst und Artikel der Zeremonien, wie es in den Kirchen des Herzogtums zu Preußen gehalten wird“ wiederum aus, die im Wesentlichen den Abschluss der Reformation in Preußen darstellt. Als die Universität Königsberg gegründet wurde, war er einer der maßgeblichen Beteiligten. Er übernahm dessen Führung der Geschäfte, erstellte Gutachten und richtet diese ein. Deshalb wurde er 1546 zu Präsident und Superintendenten des samländischen Bistums.
Jedoch erkrankte Briesmann. Da der überanstrengte Mann nicht mehr die an ihn gestellten Ansprüche erfüllen konnte, legte er seine Tätigkeiten nieder und konnte daher seine Amtspflichten mehr wahrnehmen. Im März 1549 kam es zum Osiandrischen Streit, gegen den Briesmann entschieden auftrat. Da es sich in diesem Streit um die Grundartikel des christlichen Glaubens handelte, wollte er die Entscheidung im Lande vollzogen haben, ohne dass Gutachten von auswärts eingeholt wurden. Mit diesem Protest schließt seine öffentliche Wirksamkeit. Er fiel der Pest zum Opfer und wurde im Chor des Königsberger Doms begraben.

Die Bibel – Esther

Die Bibel – Esther ist ein TV-Film, der das Leben von Königin Ester erzählt. Auch ist diese Bibeladaption eine der seltenen, bei der eine Frau Hauptakteur ist.

Der Film folgt der biblischen Erzählung im gleichnamigen Buch:
Die junge Jüdin Hadassa lebt zusammen mit ihrem Onkel Mordechai im Exil in Persien, das von Xerxes I. regiert, einem melancholischen König, der seine Frau, Königin Waschti verstößt, als diese ihm eines Tages nicht zu Willen ist. Doch es verlangt ihn bald darauf nach einer Frau. Darum lässt er junge Frauen aus allen Teilen des Königreiches zu sich an den Hof verschleppen. So gelangt auch die Waise Hadassa an den Königshof, die sich von nun an Esther nennt.
Esther gefällt dem König so gut, dass er sie bald darauf heiratet. Ein Mordanschlag auf den König wird durch die Aufmerksamkeit Mordechais vereitelt. Doch ihr Leben in Macht und Reichtum wird getrübt von der Tatsache, dass Haman, der königliche Berater, der sich auf die Stelle des Kämmerers gekauft und gemordet hat, plant, seine Feinde, die Juden, überall im Reich auszurotten. Er erlässt dazu ein Gesetz, das einen ausgelosten Tag zu deren Vernichtung bekanntgibt. Sein persönlicher Feind Mordechai kann die Nachricht davon Esther überbringen, die es wagt, gegen die Gesetze ungerufen zum König zu gehen.
Nachdem Haman große Schmach erlitten hat, als er Mordechai ehren muss, dem der König damit für seine Verdienste dankt, wird Xerxes mit Haman zum Gastmahl bei Esther eingeladen; Esther eröffnet ihrem Mann die Heimtücke Hamans, der daraufhin am von ihm für Mordechai errichteten Galgen gehängt wird.
Mordechai, der neue Kämmerer, und Esther können durch ein weiteres Gesetz den Verlust an Menschen in Grenzen halten; die jüdische Bevölkerung bleibt teils in Persien, teils kehrt sie in ihr Heimatland zurück.
Der Film markiert das Regiedebüt von Kameramann Raffaele Mertes und wurde in Marokko gedreht.
Das Ziel der Autoren war es, zu vermitteln, dass Frauen durchaus Hauptrollen in Bibelfilmen übernehmen können.
Ein geschickter Trick ist es, die Propheten Esra und Nehemia in die Geschichte einfließen zu lassen, obwohl es unwahrscheinlich ist, dass sie zur Zeit der Esther gelebt haben, geschweige denn, Mordechai gekannt.
„Farbenprächtige, um literarische Genauigkeit bemühte Adaption mit internationaler Starbesetzung, die den legendenhaften Charakter der biblischen Vorlage zugunsten parabelhafter Züge abschwächt und ironische Zwischentöne zum Klingen bringt.“
„Auch bei diesem Film der Reihe ist die Optik das größte Plus: Aufwändige, im Maßstab 1:1 errichtete, sehr ästhetische und realistische Kulissen stellen die antike Stadt Susa dar und führen dem Zuschauer eindrucksvoll die ganze Pracht des alten Persien vor Augen – eingefangen von einer wirklich schönen Kamera-Arbeit. Raffaele Mertes hat ein Händchen für kleine, lebendige und unterhaltsame Alltagsszenen, die den Film ungemein bereichern – der mit 90 Minuten auch genau die richtige Länge hat, um noch kurzweilig zu sein (…)“
Altes Testament (16 Teile) Genesis (1993) | Abraham I und II (1993) | Jakob (1994) | Josef I und II (1995) | Moses I und II (1996) | Samson und Delila I und II (1996) | David I und II (1997) | Salomon I und II (1997) | Jeremia (1998) | Esther (1999)
Neues Testament (5 Teile) Jesus I und II (1999) | Paulus I und II (2000) | Apokalypse (2002)

Champcevinel

Champcevinel (okzitanisch: Champ Savineu) ist eine französische Gemeinde mit 2790 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2013) im Département Dordogne in der Region Aquitanien. Sie gehört administrativ zum Arrondissement Périgueux und ist Teil des Kantons Trélissac (bis 2015: Kanton Périgueux-Nord-Est). Die Einwohner heißen Champcevinellois.

Champcevinel ist eine banlieue im Norden von Périgueux. Umgeben wird Champcevinel von den Nachbargemeinden Agonac im Norden, Cornille im Nordosten, Trélissac im Osten, Périgueux im Süden, sowie Château-l’Évêque im Westen.
Schloss Borie-Petit
Schloss Vigneras
Kirche Saint-Marc
Herrenhaus Boisset
Mit der italienischen Gemeinde Castel Focognano in der Provinz Arezzo (Toskana) besteht seit 2002 eine Partnerschaft.
Agonac | Ajat | Allemans | Anlhiac | Annesse-et-Beaulieu | Antonne-et-Trigonant | Atur | Azerat | Badefols-d’Ans | Bars | Bassillac | Beaupouyet | Beauronne | Bertric-Burée | Biras | Blis-et-Born | Boisseuilh | Boulazac | Bourdeilles | Bourg-des-Maisons | Bourg-du-Bost | Bourgnac | Bourrou | Bouteilles-Saint-Sébastien | Brantôme | Breuilh | Brouchaud | Bussac | Celles | Cendrieux | Cercles | Chalagnac | Champagne-et-Fontaine | Champcevinel | Chancelade | Chantérac | Chapdeuil | Chassaignes | Château-l’Évêque | Chenaud | Cherval | Cherveix-Cubas | Chourgnac | Clermont-d’Excideuil | Comberanche-et-Épeluche | Cornille | Coubjours | Coulaures | Coulounieix-Chamiers | Coursac | Coutures | Creyssac | Creyssensac-et-Pissot | Cubjac | Douchapt | Douzillac | Échourgnac | Église-Neuve-de-Vergt | Escoire | Excideuil | Eygurande-et-Gardedeuil | Eyliac | Eyvirat | Festalemps | Fossemagne | Fouleix | Gabillou | Génis | Gout-Rossignol | Grand-Brassac | Granges-d’Ans | Grignols | Grun-Bordas | Hautefort | Jaure | La Boissière-d’Ans | La Chapelle-Gonaguet | La Chapelle-Grésignac | La Chapelle-Montabourlet | La Chapelle-Saint-Jean | Lacropte | La Douze | La Jemaye | La Roche-Chalais | La Tour-Blanche | Le Change | Léguillac-de-l’Auche | Le Pizou | Ligueux | Limeyrat | Lisle | Lusignac | Manzac-sur-Vern | Marsac-sur-l’Isle | Marsaneix | Mayac | Ménesplet | Mensignac | Milhac-d’Auberoche | Montagnac-d’Auberoche | Montagrier | Montpon-Ménestérol | Montrem | Mussidan | Nailhac | Nanteuil-Auriac-de-Bourzac | Négrondes | Neuvic | Notre-Dame-de-Sanilhac | Parcoul | Paussac-et-Saint-Vivien | Périgueux | Petit-Bersac | Ponteyraud | Preyssac-d’Excideuil | Puymangou | Razac-sur-l’Isle | Ribérac | Saint-Amand-de-Vergt | Saint-André-de-Double | Saint-Antoine-Cumond | Saint-Antoine-d’Auberoche | Saint-Aquilin | Saint-Astier | Saint-Aulaye | Saint-Barthélemy-de-Bellegarde | Saint-Crépin-d’Auberoche | Sainte-Eulalie-d’Ans | Sainte-Marie-de-Chignac | Sainte-Orse | Saint-Étienne-de-Puycorbier | Sainte-Trie | Saint-Front-d’Alemps | Saint-Front-de-Pradoux | Saint-Germain-des-Prés | Saint-Germain-du-Salembre | Saint-Geyrac | Saint-Jean-d’Ataux | Saint-Jory-las-Bloux | Saint-Julien-de-Bourdeilles | Saint-Just | Saint-Laurent-des-Hommes | Saint-Laurent-sur-Manoire | Saint-Léon-sur-l’Isle | Saint-Louis-en-l’Isle | Saint-Maime-de-Péreyrol | Saint-Martial-d’Albarède | Saint-Martial-d’Artenset | Saint-Martial-Viveyrol | Saint-Martin-de-Ribérac | Saint-Martin-l’Astier | Saint-Méard-de-Drône | Saint-Médard-d’Excideuil | Saint-Médard-de-Mussidan | Saint-Mesmin | Saint-Michel-de-Double | Saint-Michel-de-Villadeix | Saint-Pantaly-d’Ans | Saint-Pantaly-d’Excideuil | Saint-Pardoux-de-Drône | Saint-Paul-de-Serre | Saint-Paul-Lizonne | Saint-Pierre-de-Chignac | Saint-Privat-des-Prés | Saint-Raphaël | Saint-Sauveur-Lalande | Saint-Séverin-d’Estissac | Saint-Sulpice-de-Roumagnac | Saint-Victor | Saint-Vincent-de-Connezac | Saint-Vincent-Jalmoutiers | Saint-Vincent-sur-l’Isle | Salagnac | Salon | Sarliac-sur-l’Isle | Savignac-les-Églises | Segonzac | Sencenac-Puy-de-Fourches | Servanches | Siorac-de-Ribérac | Sorges | Sourzac | Teillots | Temple-Laguyon | Thenon | Tocane-Saint-Apre | Tourtoirac | Trélissac | Valeuil | Vallereuil | Vanxains | Vendoire | Vergt | Verteillac | Veyrines-de-Vergt | Villetoureix

Preußen Danzig

Der SC Preußen Danzig war ein Fußballverein aus Danzig.
1909 wurde die Fußballabteilung im 1860 gegründeten Turn- und Fechtverein Preußen Danzig (dieser heute zu Hamburg) ins Leben gerufen. 1921 spaltete sich diese Abteilung unter dem Namen SC Preußen Danzig ab.
In den 1920er Jahren spielten die Fußballer des Vereins in der Bezirksliga Danzig und konnte hier 1921, 1923 und 1924 die Meisterschaften erringen. Nach Einführung der Gauligen zur Saison 1933/34 wurden die Danziger auf Anhieb Ostpreußischer Meister. In der Endrunde um die Deutsche Fußball-Meisterschaft wurde man Tabellenletzter der Vorrunde.
Nach Abstieg aus der Gauliga 1938 und direktem Wiederaufstieg 1939 wurde der Verein 1940 dem neuen Sportgau Danzig-Westpreußen zugeordnet. Hier setzte sich Preußen Danzig überlegen mit 20:0 Punkten und 54:9 Toren durch. In der Endrunde um die Deutsche Fußball-Meisterschaft scheiterte man jedoch bereits in der Vorrunde an Vorwärts-Rasensport Gleiwitz und dem LSV Stettin.
In den Folgejahren konnten der Verein nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen. Mit Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 hörte der Verein auf zu existieren.
54.343918.6396Koordinaten: 54° 20′ 38″ N, 18° 38′ 23″ O

Bischofspalast Kielce

Der Palast der Krakauer Bischöfe in Kielce (poln.: pałac Biskupów Krakowskich w Kielcach) ist die ehemalige Sommerresidenz der Bischöfe von Krakau in Kielce, Polen. Erbaut wurde das Gebäude im 17. Jahrhundert (1637–1644) im Stil des Barock, wobei italienische und polnische Einflüsse in besonderer Weise kombiniert wurden. Gegenwärtig wird das Gebäude für ein polnisches Nationalmuseum mit Gemäldesammlung genutzt.
Die Kielcer Residenz wurde durch Kanzler Jakub Zadzik angelegt. Das 1637 begonnene Gebäude zeigt ein hoch aufragendes Dach und wird seitlich von Türmen flankiert. Der symmetrische, dreiteilige Plan, die Loggien, die Türme und auch die innere Gestaltung erinnern an die Königlichen Residenzen der unmittelbar vorangegangenen Zeit, wie Schloss Ujazdowski oder auch die ursprüngliche Villa Regia in Warschau. Die architektonische Gestaltung des Palastes wird Tommaso Poncino aus Lugano (ca. 1570–1659) zugeschrieben, auf den die Architektur zahlreicher Gebäude in Polen zurückgeht.
Der Palast wurde im 18. Jahrhundert vergrößert und nach französischem Stil umgestaltet. Auf beiden Seiten des Hofes wurden nun einstöckige Flügel errichtet. Nach der Nationalisierung der bischöflichen Besitztümer (1789) waren im Palast verschiedene Institutionen untergebracht, so die:
Während der Zweiten Polnischen Republik wurden die im 19. Jahrhundert entfernte Turmhauben wieder errichtet sowie die Innengestaltung rekonstruiert. Von 1919 bis 1939 sowie zwischen 1945 und 1970 befand sich im Palastgebäude die Wojewodschaftsverwaltung der Woiwodschaft Kielce. Seit 1971 besteht das Museum im Palast.
50.86916666666720.6275Koordinaten: 50° 52′ 9″ N, 20° 37′ 39″ O